Wie wird die Haut braun?

Die Hautfarbe des Menschen resultiert aus dem Zusammenwirken von Hautdurchblutung, Hornschichtfarbe und dem Gehalt an Hautpigmenten. Das wichtigste ist das gelbbraune bis schwarze Pigment Melanin. Die Pigmentproduktion ist unabhängig von der Zahl der Pigmentzellen, sie ist aber abhängig von der Intensität des Stoffwechsels dieser Zellen.

Die Sonnenstrahlung setzt sich aus Wärme-, Licht- und UV-Strahlen zusammen. UV-Strahlen (das kurzwellige, energiereichste Licht) sind unsichtbar und verantwortlich für Umwandlungsprozesse, wie z.B. das Bräunen und Verbrennen der Haut.

Man unterscheidet:
Langwellige UV-A Strahlen
Sie sind verantwortlich für Spätschäden der Haut, machen die Haut unelastisch, verringern die Fähigkeit Feuchtigkeit zu binden und verursachen eine vorzeitige Hautalterung mit Fältchenbildung. Sie dringen bis ins Bindegewebe vor, wo sie die elastischen und kollagenen Fasern schwächen. Ein Übermaß an Sonnenlicht ist der häufigste Entstehungsfaktor für den Hautkrebs.

Kurzwellige UV-B Strahlen
Bei einer Überdosierung kann es zu Sofortschäden der Haut kommen. Hier steht an erster Stelle der exzessive Sonnenbrand. Außerdem schädigen sie die Struktur der Hautzellen.

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