Epidermis

Hornschicht
Die Verhornung entsteht durch den Zerfall des Zellkerns. Zusätzlich kommt es zum vollkommenen Verlust der Zellflüssigkeit. Die Zellen bestehen nur noch aus Keratin, sind hart, völlig abgeflacht und lösen sich in Form von Hautschüppchen ab. Die Hornschicht stellt einen mechanischen Schutz dar und bildet eine Barriere vor chemischen Angriffen (Säureschutzmantel).

Glanzschicht (stratum lucidum)
Reflektiert einen Teil der anfallenden Lichtstrahlen.

Körnerschicht (stratum granulosum)

Hier wird der Verhornungsprozess der Haut eingeleitet. In der Körnerschicht wird eine Vorstufe der Hornsubstanz Keratin hergestellt. Diese Substanz breitet sich in der darüberliegenden Glanzschicht in Form einer fettähnlichen Masse aus.

Stachelzellschicht (stratum spinosum)
Mehrlagige Schicht, deren fester Zusammenhalt durch Zwischenzellbrücken (Interzellularräume) gesichert wird, die der Elastizität und Festigkeit der Oberhaut dienen. Die Zellzwischenräume sind mit Zellflüssigkeit gefüllt.

Basalschicht (stratum basale)
Sie ist mit der Dermis über die Basalmembran verbunden (Grenzstruktur) und hat die Funktion durch Teilung für „Nachschub“ zu sorgen, wodurch die Epidermis erneuert wird. Die neuen Zellen wandern innerhalb von 28 Tagen an die Hautoberfläche und werden dort abgestoßen.
In der Basalschicht befinden sich auch die Melanozyten, die das Pigment Melanin bilden (natürlicher Eigenschutz der Haut).

Grenzstruktur
Eine dünne Lamellenmembran trennt die Epidermis von der Dermis. Sie kontrolliert den Zell- und Molekülaustausch zwischen den Schichten und steuert die Wundheilung.

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