Dermis

Die Lederhaut ist eine elastische Schicht, die einen hohen Anteil locker verwobenes Bindegewebe enthält. Sie unterteilt sich in zwei Schichten:
• stratum papillare (Zapfenschicht)
• stratum reticulare (Netzschicht)

Die Papillen der Zapfenschicht sind fest mit der darüberliegenden Basalschicht der Epidermis verbunden. Sie sind durchzogen von feinen Blutgefäßen, den Kapillaren, die die Oberhaut- und Lederhaut mit Nährstoffen versorgen. Sie regeln den Temperaturausgleich. Auch die Lymphgefäße beginnen im Bereich der Papillen. Im freien Gewebe sind auch noch eine Anzahl von Blut- und anderen Zellen, u.a. Fibroblasten, Makrophagen, Mastzellen, Lymphozyten, Plasmazellen, Granulozyten und Monozyten zu finden. Zwischen den einzelnen Zellen befindet sich „freier Raum“, das sogenannte Interstitium. Der Raum ist gefüllt mit einer geleeartigen Flüssigkeit, der Interzellularsubstanz. In diesem „Gelee“ können sich die Zellen frei bewegen. Das ist wichtig, weil ein Großteil der Zellen im Interzellularraum Bestandteil der Immunabwehr sind. In der Netzschicht befinden sich weniger freie Zellen. Dafür enthält sie ein dichtes Netz aus Collagenfasern und Elastin. Collagen wiederum besteht aus verschiedenen Collagenarten (1 – 6), die verschiedene Aufgaben erfüllen. Besonders wichtig für die Kosmetik sind die Collagene I (Füllcollagen) und III (Strukturcollagen). Das Elastin wiederum stellt eine elastische Verbindung (vergleichbar mit den Sprungfedern einer Matratze) zwischen den darunterliegenden Gewebeschichten her.
Zusammen bewirkt diese Konstruktion die Festigkeit und Elastizität der Haut.

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