

Haare
Jeden Morgen schauen Millionen Menschen kritisch in den Spiegel. Wie viel Haar habe ich in dieser Nacht verloren? Haare sind uns wichtig. Sie verkörpern Attraktivität, Jugendlichkeit und Vitalität. Nahezu jeder zweite Mann und fast ebenso viele Frauen sind betroffen. Bei 90 % der betroffenen Männer beginnt Haarausfall schon mit 20 bis 25 Jahren an Stirn und Schläfen und setzt sich dann auf dem Schädeldach an der Tonsur fort. Schließlich bleibt nur ein Haarkranz über den Ohren und am Hinterkopf übrig. Bei Frauen kommt es dagegen meistens zu einer Ausdünnung des Haares.
Ob erblich bedingter Haarausfall oder kreisrunder Haarausfall oder besondere Formen wie der Alopezie-Haarausfall sind ein Problem, das Millionen Menschen betrifft und leiden lässt.
Haare bestehen aus verhornten Zellschichten der Haut, die wie an einem Faden aufgereiht sind. Sie gehören ebenfalls, wie die Nägel, zu den Hautanhangsgebilden. Die Haarwurzel reicht bis in die Lederhaut und manchmal sogar bis in die Unterhaut.Das Wachstum der Haare ist genetisch und hormonell bedingt. Das Kopfhaar wächst normalerweise viel schneller als das Haar an anderen Stellen der Haut.
Der Lebenszyklus des Haares verläuft in verschiedenen Phasen. Die Lebensspanne eines Haares kann sehr unterschiedlich sein. Am kürzesten ist sie bei Männern, die zu vermehrtem Haarausfall neigen. In der Regel dauert der Lebenszyklus eines Haares ungefähr 7 Jahre.
Dieser natürliche Lebenszyklus des Haares führt dazu, dass jeden Tag zwischen 60 und 100 Haaren ausfallen. Das ist völlig normal. Wer meint, dass er zuviel Haare verliert, kann ruhig einmal nachzählen, wie viel in der Haarbürste hängen bleibt.
[Scalp Reanimation]